PERSÖNLICHE BESTZEIT IN BARCELONA! – FitFood Blog
Fitness

PERSÖNLICHE BESTZEIT IN BARCELONA!

Neue persönliche Bestzeit auf 21,095 km! Das ich mich aktuell in einer guten, körperlichen Verfassung befinde, war mir durchaus bewusst. Das aber am Ende eine Zeit unter 01:30:00 herausspringen würde, hätte ich nicht geglaubt.

An die Startlinie ging ich mit dem Vorsatz meine bisherige Halbmarathon Bestzeit von 01:34:29 (März 2016) zu überbieten bzw. zu verbessern.

Aber an diesem Tag passte es einfach. Ich kam gut ins Rennen, wurde auf den ersten Kilometern von Maren begleitet und zum Schluss überquerte ich gemeinsam mit Crew-Runner Janik nach genau 01:29:00 die Ziellinie.

In den folgenden Absätzen versuche ich euch ein paar Einblicke aus meinem Training, meiner Motivation und meiner Ernährung wiederzugeben:

MOTIVATION

Laufen ist meine Leidenschaft. Aber auch wenn der Spaß stets im Vordergrund steht, kann ich nicht abstreiten, dass mir Verbesserungen unter gesunden Umständen ebenso Freude bereiten. Dass ich im September beim Berlin Marathon nicht das abrufen konnte, was ich eigentlich wollte, ärgerte mich.

Mit dieser Motivation – aus den eigenen „Fehlern“ zu lernen – standen Ende 2017 bereits die Laufevents in Barcelona (Februar), Los Angeles (März), Berlin (April) und Hamburg (April) fest. Barcelona (Halbmarathon) und Hamburg (Marathon) sollten die „Main-Events“ darstellen.

Mein „Motivations-Anker“ für die nächsten Wochen sollte sein, das bestmögliche Ergebnis in Barcelona und Hamburg herauszuholen. Das bestmögliche Ergebnisse unter den mir möglichen Umständen.

ERNÄHRUNG

Die zuvor genannte Motivation unterstützt mich dabei, an meiner Ernährung zu arbeiten. Bereits Anfang Dezember naschte ich das letzte Mal Weihnachtsplätzchen. Ab dem Zeitpunkt war mein Ziel, auf die – für mich persönlich – unnötige Nascherei zu verzichten. Ich liebe Süßigkeiten. Ich liebe Schokolade und ich liebe Eis. Aber mein persönliches Problem ist immer, dass ich mich nicht beherrschen kann und es bei mir total sinnlos eskaliert. Vielleicht kennt ihr das auch?

Erstaunlicherweise komme ich bis zum heutigen Tag gut ohne Süßigkeiten zurecht. Für mich funktioniert es super mit Pepsi Max als Alternative. Coke Zero vertrage ich wiederum nicht so gut. Ich bin mir bewusst, ohne selbst stundenlang recherchiert zu haben, dass Pepsi oder andere „Zero Sugar“ Getränke diverse Nachteile haben.

Bei Restaurant-Besuchen, wie zum Beispiel bei einem bekannten Pasta-Schnellrestaurant, verzichte ich zwar nicht auf die Extra-Portion Nudeln, aber auf den Käse am Ende.

Morgens nach dem Aufstehen gibt es Kaffee und 0,5-0,8 Liter Wasser mit Himalaya-Salz, Saft einer frischen Zitrone und Apfelessig. Dieser Power-Drink soll u.A. den Stoffwechsel ankurbeln. Diesen tollen Ratschlag bekam ich von Coach Seyit.

Meine erste richtige feste Mahlzeit gibt es zur Mittagszeit. Ich versuche mich größtenteils nach dem Intermittent Fasting – Modell zu ernähren.

Ob und welches der oben genannten Dingen letztendlich hilft oder nicht, kann ich wissenschaftlich nicht belegen. Aber unter dem Strich habe ich meine Heißhunger-Attacken im Griff und in Kombination mit viel Bewegung konnte ich seit Anfang des Jahres mein Gewicht bis zum heutigen Tag um 4 bis 6 Kilo reduzieren.

TRAINING

Ein spezifischen Trainingsplan verfolge ich für die Lauf-Events zurzeit nicht wirklich. Ich versuche mein wöchentliches Training ausbalanciert zu gestalten und natürlich entsprechende Lauf-Kilometer zu sammeln. Spinning- und Schwimm-Einheiten gehören genauso dazu, wie das Kraft-, Stabilität- und Lauftraining.
Zusätzlich ergänze ich die Laufeinheiten mit verschiedenen Varianten an Intervalle. Meine Intervalle habe ich mit diesem Rechner „berechnet“.

Generell achte ich beim Training sehr auf mein Körpergefühl. Signalisiert mir der Körper, dass eine Übung oder ein Workout nicht gut wäre, lasse ich es aus und pausiere. Ansonsten komme ich derzeit auf 5-6 Trainingstage pro Woche.

REGENERATION

Um meine Regeneration zu unterstützen gehe ich regelmäßig zur Massage und in die Sauna. Unter der Woche schlafe ich zwischen 5-6 Stunden und am Wochenende können es auch mal 7 Stunden sein. Mit dieser Balance komme ich derzeit gut zurecht.

Ich hoffe, ich konnte einen groben Einblick ein meinen „Fitness-Lifestyle“ geben. Bitte immer im Hinterkopf haben, das bestimmte Maßnahmen bei mir helfen können, aber nicht zwingend bei anderen. Ich bin auch kein ausgebildeter Trainer. Alles was ich mache, würde ich unter das Stichtwort „Selbststudium“ einordnen. Hinterfragt für euch bitte stets alles und schaut was für eure Umständen passen könnte.

Wenn ihr Fragen habt, stellt diese gerne in den Kommentaren. Abschließend möchte ich euch mit auf dem Weg geben, dass Bestzeiten oder Sport nicht alles ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man sehr selten alle Bereiche im Leben gleichzeitig gleich gut abdecken.

Previous ArticleNext Article

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *